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Welcome to your darkest desire! Nimm dir Zeit, sieh dich um und entdecke dabei vielleicht einen ganz neuen Teil deiner Selbst. Entscheide dich für eine Seite, werde ein Teil der Revolution, der Vorreiter der Hölle oder verbleibe neutral. Egal wie - schreibe das Schicksal der Welt neu!

dark-fantasy rpg
anmeldung ab 18
Jahr 2018
san francisco
information
  • january 2018
    Das neue Jahr ist noch frisch geschlüpft, sogar der Winter ist in San Francisco vergleichsweise mild. Während die Sonne hin und wieder hinter den Wolken hervor blinzelt, ranken sich die Temperaturen durchschnittlich von 10° bis 18° tagsüber, nachts hält es sich meist unter der 10° Grenze. Gegen Ende des Monats wird es allerdings nochmal wärmer - bis zu 23° sind am letzten Wochenende zu erwarten.
  • Team

    Du hast fragen oder sonstige Rückmeldung? Das Team steht dir immer gern beiseite. Weitere Infos findest du HIER.

  • event: falling through place and time
    Die gewohnte Kleinstadt besteht nicht mehr, eine kleine Gruppe Personen konnte gerade so mit der Hilfe einer Zeitreisenden und einem Hexer fliehen. Nun finden sie sich in einer völlig anderen Umgebung wieder - nirgends sonst, als das sonnige San Francisco. Noch dazu scheinen sich Allianzen zu formen. Immer mehr unterstützen einen Widerstandsgedanken gegen Arcadius, den Herrscher der Hölle. Nun gilt es, eine Seite zu wählen und sich dazu in der Metropole irgendwie neu zurecht zu finden ...
News & wanted
02. März 18
Es ist soweit - im neuen Glanz, mit erweiterter Story und mit neuen Features sind wir wieder für euch da! Werft einen Blick in die Storyline, überlegt, wie es nun mit eurem Charakter weitergehen soll. In San Francisco erwartet euch alle ein neues Abenteuer!


01. März 18
Das Silvesterevent ist mit einem Knall zum Ende gekommen. Für die nächsten 24 Stunden befindet sich das Forum im Wartungsmodus, bereitet euch vor, auf eine neue Ära.

wanted



 

#1

Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 09.03.2018 21:47
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte
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#2

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 09.03.2018 22:27
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

"Old places, new faces"  

@Laila Rose Sanchez &&. Abram Bakhtiar, 01.01.2018


Abram hatte direkt ein Taxi gerufen, nachdem Laila und er endlich den Park überquert und auf die Hauptstraße gelangt waren. Es war seltsam nach all den Jahren wieder hier zu sein. Normalerweise war es Dec, sein bester Freund, der San Francisco liebte und ihm hatte Abram auch das Penthouse im Downtown zu verdanken - ein sehr übertriebenes und luxuriöses Geschenk zu seinem 200. Jahrestag vor einigen Jahren. Für December spielte Geld keine Rolle, hatte es noch nie - und Abram konnte nur wieder den Kopf schütteln, als das Taxi am Wolkenkratzer anhielt, in welchem sich das Penthouse befand.
Er bezahlte mit dem Geld, welches er in seinem Geldbeutel dabei hatte und führte Laila zu dem Aufzug, der sie hoch in den 31. Stockwerk brachte. Die Haustür war durch ein Code abgeschlossen und die Tür öffnete sich mit einem leisen "Pling!" nachdem er diesen eingegeben hatte.
Es war wirklich seltsam wieder hier zu sein. Manchmal hatte Abram das Gefühl, dass December eher sich selber ein Geschenk mit diesem Penthouse gemacht hatte. Schließlich war er auch viel öfter als Abram hier und die wenigen Male, die sie gemeinsam hier gewesen waren, hatten immer in einem Desaster geendet. Ausufernde Partys, nackte Frauen, betrunkene Wesen aller Art verteilt im gesamten Haus.
Abram verzog das Gesicht bei der Erinnerung. Kein Wunder, dass er nicht mehr mit Dec nach San Francisco reiste. Umso seltsamer war es das Penthouse nun so still und ordentlich vorzufinden. fast hatte er erwartet, dass Dec ihn am Eingang abfangen würde, zwei russische Models am Arm und frisches Blut auf den Lippen.
Stattdessen stand er mit Laila in dem Wohnzimmer mit den riesigen Fenstern. Die Fenster waren das einzige, was Abram an diesem Penthouse liebte. Sie gaben ihm ein befreiendes Gefühl, als wäre alles offen und frei und es war eine gute Erinnerung an seine Gegenwart, wenn er erneut einen Albtraum hatte, in welchem er angekettet unter einem Zeltdach lag und sich eingeengt und eingesperrt fühlte.

"Du musst hungrig sein...", sagte Abram nun an Laila gerichtet. Er warf einige Holzblöcke in den Kamin und zündete diese mit einem kleinen Feuerzauber an.
An den Wänden hingen Kunstwerke von Abram - der bahrain'sche Strand mit seinem endlos türkisen Meer, dem Himmel mit den unzähligen Sternen und dem riesigen Mond. Ishtar, wie sie mit dem Rücken zum Betrachter dastand, ihre pechschwarzen Locken flossen über ihren Rücken und sie stand wie eine Mondgöttin bis zu ihren Oberschenkeln im Meer, welches vom Mond beleuchtet wurde. Ein weiteres zeigte December im Jahre 1937 auf der gerade neu gebauten Golden Gate Bridge. Das ganze Penthouse war mit seinen Bildern bestückt, Potraits von Familie und Freunden und von den Erlebnissen der letzten Jahrhunderte.
"Ich kann dir etwas bestellen. Der Kühlschrank dürfte mit sehr großer Wahrscheinlichkeit leer sein." Da weder Dec noch er menschliches Essen zu sich nahmen und die beiden auch schon mehrere Monate nicht mehr hier gewesen waren, war die Küche dementsprechend auch leer.
"Ich such' dir gleich auch etwas ... passenderes zum anziehen." Abram spürte, wie der Druck hinter seinen Schläfen sich intensivierte. Er hatte die Ereignisse immer noch nicht wirklich verarbeiten können und tausende von Fragen wirbelten in seinem Kopf umher. Dabei waren es hauptsächlich die Fragen nach seinem Erschaffer, die ihm die größten Kopfschmerzen bereiteten. Außerdem war er auch hungrig . Die Teleportation und der anschließende Versuch den Hexenmeister zu heilen hatten ihm ziemlich viel Kraft abverlangt. Müde fuhr er sich also durch die Haare und richtete sein Blick hinaus aus dem Fenster. San Francisco lag wie ein Meer aus glühenden Lichtern vor ihnen.



zuletzt bearbeitet 11.03.2018 21:52 | nach oben springen

#3

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 09.03.2018 23:31
von Laila Rose Sanchez•resistance• | 37 Beiträge | 37 Punkte

Warum genau sie mit ihm mit gegangen war, wusste die Dunkelhaarige nicht genau. Natürlich wäre es ihr möglich gewesen mit in Venzislav's Haus zu gehen, schließlich kannte sie ihn flüchtig, und mit der blonden Sirene hatte sie sogar schon ein paar Tage zusammen gelebt. Aber irgendwas in ihr sagte ihr das es richtig war, also hörte sie auf ihr Bauchgefühl. Ob es nun Naiv war, oder dumm, das wusste sie nicht genau, aber nun fand sie sich auch schon in dem Taxi wieder das sie durch die Stadt fuhr. Es war immer noch seltsam für sie das sich hier in der Vergangenheit alles auf dem Boden abspielte, und das es tatsächlich noch wirkliche Natur gab. Sie musste mehr davon sehen, das beschloss sie, und sie wusste auch das sie das Meer sehen wollte. In ihren Visionen hatte sie das Meer gesehen, in seiner ganze Schönheit und rauen Gewalt. Als das Taxi anhielt sah sie sich um, betrachtete die Wolkenkratzer vor sich und stieg mit ihm zusammen aus dem Taxi. Nun war also das Jahr 2018 begonnen, für sie alle ein Neubeginn, eine neue Chance. Für Sie war ja Silvester noch nie was besonderes gewesen, ein Tag wie jeder andere. Ein Aufzug brachte sie ziemlich weit nach oben, um genau zu sein in den 31. Stock. In dem Penthouse angekommen zog sie zuerst einmal ihre High Heels aus die sie sich auch von Sia geliehen hatte, und stellte sie in ein Ecke. In dem Riesigen Wohnzimmer angekommen verschlug es ihr fast die Sprache. Nicht wegen dem Luxuriösen Lebensstil, und der Größe der Wohnung. Nein, viel mehr hatte es ihr die phänomenale Aussicht angetan. Die Aussicht war der absolute Wahnsinn und man konnte Meilen Weit sehen, wie die unzähligen Lichter der Stadt funkelten. In ihrer Zeit war alles mit einem Nebel belegt, und da sich eh alles oberhalb spielt konnte man so ein Spektakel nicht mehr genießen.
"Atemberaubend.." hauchte sie fast schon ehrfürchtig vor sich hin, war nahe vor das große Fenster getreten und konnte sich nicht an der pulsierenden Stadt satt sehen. Erst die Stimme Abram's riss sie aus ihren Gedanken und ließ sie sich zu ihm umdrehen. Auf seine Frage hin bemerkte Laila erst wie hungrig sie wirklich war, und wie auf Kommando knurrte ihr Magen auch schon verräterisch. "Jetzt wo du es sagst, was zu essen wäre wirklich schön. Auf der Party kam ich leider nicht zum Essen.." Sie schüttelte gedanklich den Kopf als sie daran dachte, an die Vision die so unglaublich real war, so unglaublich intensiv das sie sie fast schon.. gespürt hatte. Während Abram sich daran machte ein Feuer im Kamin anzumachen schaute sie sich die Kunstwerke an die an den Wänden hingen. Zuerst blieb sie vor dem ersten Bild stehen und betrachtete es genau, legte den Kopf leicht schräg so das sich ihre Locken wieder über ihre rechte Schulter ergossen. "Wer ist sie? selbst wenn man nur ihre Rückseite sieht, sie wirkte so als könnte sie den Mond überstrahlen.." Den Blick kurz zu ihm gedreht sah sie sich dann die restlichen Kunstwerke an, die wirklich ziemlich gut waren. Da war er wieder für einen Moment, der Schwindel den sie des Öfteren verspürte seid sie in dieser Zeit war, begleitet von stechenden Kopfschmerzen. Leicht ihre Schläfe gehalten drehte sie sich zu ihr, legte automatisch ihre Hand an ihrer Kette als sie spürte wie sie leicht pulsierte. "Das wäre schön, ich würde morden für etwas zu Essen." sagte sie begleitet von einem glockenklaren und hellen Lachen, stricht sich dabei ihr Haar zurück um ihre dunklen Wellen etwas zu bändigen. Bei seiner nächsten Aussage sah sie an sich hinunter, sie war immer noch bekleidet in dem ziemlich knappen Kleid das sie von Sia ausgeliehen hatte, und dem Mantel Abram's. "Was zum Anziehen wäre wunderbar." Seinem Blick gefolgt auf die Lichter der Stadt trat sie dann näher an das Feuer, streckte ihre Hände aus in die Richtung, sah dann in die Flammen wie züngelnd vor ihr tanzten. Auch sie hatte Fragen, schon ihr Leben lang, und statt das welche beantwortet wurden, warfen sich immer weitere auf. Es fing an bei ihren Eltern, von denen sie oft träumte, die aber nie ein Gesicht hatten, bis hin zu Dingen woher sie diese Kette mit dem Brief mit 16 Jahren bekommen hatte, bis hinzu wer oder viel mehr was  sie wirklich war.
"Danke das du mich mit genommen hast. Du wirkst so als würdest du das nicht sonderlich oft tun." Er wirkte wie die Sorte Mensch die ungern Gesellschaft suchten, die lieber für sich alleine waren. Geheimnisvoll und verschlossen, vielleicht auch etwas zurück haltend und in sich gekehrt. "Du solltest auch etwas Essen, es war wohl für uns alle etwas viel denke ich." Für den Moment dachte sie nicht darüber nach das er ja kein menschliches Essen zu sich nahm, sondern etwas andere Nahrung zum überleben brauchte.

@Abram Bakhtiar



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#4

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 10.03.2018 20:36
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen bei dem Anblick von Laila, wie sie vor der riesigen Glasfront stand und in die leuchtende Nacht hinausschaute. Es zuckte in seinen Fingerspitzen eine weiße, blanke Leinwand zu nehmen und mit kräftigen Farben das Bild vor sich für immer festzuhalten.
Er schüttelte leicht über sich selbst den Kopf und griff nach seinem Handy um das Kribbeln in seinen Finger zu bändigen. Er navigierte kurz über die Internetseite des Wolkenkratzers und fand die Nummer des Zimmerservices.
"Was darf es für die Dame sein? Vielleicht ein Fillet Mignon?" Er überreichte ihr sein Handy, damit sie sich selber einen Überblick über die angebotenen Speisen machen konnte. Er hatte keine Ahnung was von den Sachen schmeckte und was nicht. Manchmal bedauerte er es, nicht in Amerika gewesen zu sein bevor er verwandelt wurde. Klar konnte er immer noch schmecken wie ein Mensch, doch was brachte es ihm ein teures Steak zu essen, wenn es ihm ernährungstechnisch gar nichts brachte?
"Mh?", fragte er aus seinen Gedanken gerissen, als Laila nach dem Bild fragte, auf welchem Ishtar zu sehen war. Sein Blick glitt wieder zu dem Gemälde seiner Schwester und etwas in seinem Inneren zog sich zusammen. Er fragte sich, wenn es wohl aufhören würde immer so wehzutun, wenn er an sie dachte. Würde es noch weitere 200 Jahre brauchen? Vielleicht eher 2000?
Er schüttelte verbittert den Kopf. Sein Blick richtete sich wieder auf das Bild, das er vor einigen Jahren gemalt hatte, und seine Gesichtszüge wurden wieder sanft. "Oh, ja, diese Eigenschaft besaß sie tatsächlich. Weder die Sonne noch der Mond konnten ihre Schönheit je überstrahlen. Ishtar...", murmelte er und trat näher an das Licht. "Benannt nach der babylonischen Göttin, die als Morgen- und Abendstern verehrt wurde. Passend, nicht wahr?" Auch wenn sein Ton sanft war, so schwang dennoch etwas düsteres in seiner Stimme mit. Er wurde erneut aus seinen Gedanken gerissen, als er bemerkte, wie blass und erschöpft Laila aussah.
"Nun ... ich bin nicht wirklich ein geselliger Mensch. Ich bevorzuge es meistens alleine zu bleiben und ich sehe auch nicht wirklich einen Sinn dahinter Freundschaften zu halten oder zu pflegen, denn letzten Endes wird man nur enttäuscht oder hintergangen.", sagte er kühl. "Ich bin in den letzten 200 Jahren wirklich gut ohne tiefere menschliche Bindungen zurecht gekommen und sehe nicht wirklich einen Reiz dahinter." Er sah in das lodernde Feuer in dem Kamin, welches sich in seinen Augen widerspiegelte. "Aber ... ich konnte dich nicht dort zurücklassen. Nicht wenn ich nicht weiß, wer diese Menschen sind und was genau sie mit der ganzen Situation hier zu tun haben. Es ist wirklich witzig, all die Jahrhunderte habe ich mich über Dec lustig gemacht, weil ich nicht verstehen konnte, wieso er zur Hölle damals beschlossen hat, dass er sich um mich kümmern musste und mich nicht in Ruhe gelassen hat. Aber ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich es langsam verstehen kann..."
Sein dunkler Blick flackerte zu Laila, die Hände tief in die Taschen seines Jacketts vergraben. "Bestell du dir schon mal was, ich suche nach Klamotten für dich." Und mit diesen Worten verließ er brüsk das Wohnzimmer und ging in das Master Bedroom. In dem Schrank waren Anziehsachen, die Abram noch nie getragen hatte. December liebte es jede Saison jedes seiner Schränke aufzufüllen, auch wenn er wusste, dass Abram nie irgendetwas tragen würde, was er als "total schick und modern!" betiteln würde. Daher nahm er saubere Socken, Boxershorts sowie eine Jogginghose und ein T-Shirt, welche für Laila sicherlich zu groß waren. Aber es war besser als ihr aktuelles Outfit und daher legte Abram alles in dem angrenzenden Badezimmer ab und ging wieder in das Wohnzimmer.
"Die Sachen liegen im Bad, wenn du die Treppen hochgehst und in das Schlafzimmer rechts einbiegst. Du kannst auch duschen, wenn du möchtest. Frische Handtücher sollten in den Regalen sein..."



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#5

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 10.03.2018 22:11
von Laila Rose Sanchez•resistance• | 37 Beiträge | 37 Punkte

Auf die Frage hin was sie gerne essen würde drehte sie ihren Blick zu ihm und ein Lächel lag auf ihren Lippen. Und wieder wie auf Kommando knurrte ihr Magen etwas, und leichte Röte legte sich über ihre Wangen von ihrer von Natur aus etwas dunkleren Haut. "Sei schon still.." Sagte sie selbst zu ihrem Bauch ehe sie wieder zu ihm nach oben schaute und leicht lächelte. Das Handy genommen schaute sie sich das Gerät kurz an, es war etwas anderes als in ihrer Zeit, aber dennoch war es nicht schwer raus zu finden wie es funktionierte. "Was einfaches wäre toll.." sagte sie während ihre schmalen Finger über das Display des Smartphones streichten und das passende auswählten. Sie hatte zu ihm gesehen als seine Gesichtszüge sich erst verhärteten und dann langsam wieder sanfter wurden. Es war jemand der ihm wichtig war, das konnte man deutlich erkennen. Sie hörte ihm gespannt zu, und sah immer wieder zwischen dem Gemälde und ihm hin und her. "Ziemlich passend, man sieht sie nur von hinten, und weiß dennoch das sie wunderschön ist. Faszinierend."Gedankenverloren schaute sie wieder auf das Gemälde und musste lächeln, blieb aber mit dem Rücken zu ihm stehen. "Eines Tages, will ich auch so im Meer stehen. Wusstest du das ich es nur aus Geschichten kenne und Visionen?" Sie hörte seinen Worten zu, drehte sich um und ging einige Schritte auf ihn zu, blieb vor ihm stehen und sah ihm für einen Moment schweigsam in die Augen. Dunkles Braun, fast wie dunkle Schokolade mit goldenem Schimmer, traf auf das Blau das blauer war als das Meer aus ihren Visionen. "Ich weiß das du das nicht bist, deine ganze Haltung drückt das eigentlich aus, auch das du lieber alleine wärst. Ich war mein Leben lang alleine. Wenn ich an meine Eltern denke, dann sehe ich sie ohne Gesicht, eine verhüllte gestallt, bis ich 16 war hatte ich den Namen E820. Und jede Erfahrung die ich mit anderen Wesen gemacht habe, war schmerzlich und enttäuschend. Ich weiß also was du meinst." Sie schüttelte ihren Kopf und verstummte, sie wollte über manche Dinge nicht mehr nach denken. Sie hörte weiter seinen Worten zu und stich sich abermals durch ihre dunklen Locken, wusste nicht so recht was sie über die Aussage denken sollte.
"Dennoch hättest du es können, dennoch hätte dir egal sein können was aus der kleinen dunkelhaarigen Frau wird die einfach so in deinem Motel Zimmer gelandet ist." Sie wollte auch auf das nächste das er sagte noch eingehen, als sich sein Blick zu ihr drehte. Dazu ließ er ihr aber nicht die Gelegenheit, denn mit ein paar weiteren Worten war er verschwunden. Eine Moment sah sie dem dunkelhaarigen Mann hinter her und schloss dann die Bestellung auf dem Smartphone ab. Kurze Zeit später war er auch schon zurück, und so übergab sie ihm das Smartphone zurück. "Eine Dusche klingt himmlisch, bis gleich."

Mit diesen Worten ging sie die Treppe hoch und ging in das beschrieben Schlafzimmer, und auch da verschlug es ihr für einen Moment die Sprache. Auch dieser Raum war wie zu erwarten äußerst Luxuriös, aber auch dieses mal war es die Schönheit der Nacht und die Aussicht die ihr die Sprache verschlug. In dem riesigen Badezimmer, das vermutlich größer war als die meisten Motelzimmer in denen sie gelebt hatte, war es das selbe spiel, eine Gigantische Aussicht auf die pulsierende Stadt die selbst nachts nicht wirklich zu schlafen schien. Aber das kannte sie schon von New York, es war niemals Ruhe, es war niemals ruhig und die Stadt schlief wirklich nie.
Das Kleid streifte sie ab und legte es sorgfältig zusammen und auf den Hocker der an der Badewanne stand, zog sich auch noch den Rest aus und stieg in die gläserne Dusche. Das warme Wasser war eine Wohltat auf ihrer Haut, und deshalb blieb sie vermutlich eine ganze Weile einfach nur so da stehen und ließ sich das warme Wasser über den Körper laufen. Ein Stück Seife das bereit lag nahm sie und wusch damit ihre Haare und ihren Körper sauber und spülte alles ab. Plötzlich kam der Schwindel wieder, diesmal stärker als zuvor, gepaart mit druck auf die Schläfen. Das Wasser das den Abfluss hinunter floss verfärbte sich auf einmal rot. Erst fragte sie sich woher es kam, bis sie merkte das sie Nasenbluten hatte. Auch ihre Kette pulsierte wie verrückt an ihrem Hals und leuchtete wieder Rot auf. Für einen Moment stieg Panik in ihr auf, aber zum glück wurde es bald wieder besser. Sie zog die Dusche mit einem bereitliegenden Fensterabzieher ab und stieg etwas wackelig aus der Dusche heraus. Ein Handtuch aus dem Regel genommen trocknetet sie sich etwas ab und rubbelt etwas ihre Locken trocken. Sie nahm die Kleider die für sie bereit lagen und schlüpfte zu erst in die Boxershorts hinein, und anschließend in die Jogginghose. Sie war ihr etwas zu groß und saß locker auf der Hüfte, aber mit der Schnürung konnte sie etwas nachhelfen. Auch das Shirt das sie sich überzog war ihr etwas zu groß. Aber es war gerad einfach nur das richtige und mehr als bequem. Es tat unglaublich gut das das ganze Makeup nun komplett weg war und sie was bequemes zum anziehen hatte. Das Handtuch zum trocknen aufgehängt zog sie sich die Socken an und ging wieder nach unten zurück in das Wohnzimmer zu ihm. Ihre Haut war von der Dusche und dem Abtrocknen noch immer etwas gerötet und ihr Leicht nasses Haar hing ihr wirr vom Kopf herunter und verteilte sich über ihre Schulter.
"Das tat unglaublich gut. Danke.." Sie blickte ihn einen Moment einfach nur an, drehte dann eine kleine Pirouette und blieb wieder stehen. Das war ein Überbleibsel davon das sie Jahrelang getanzt hatte, und eigentlich auch Spaß daran hatte.
"Und, wie stehen mir die Sachen?" Sagte sie kichernd.

@Abram Bakhtiar



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#6

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 10.03.2018 23:28
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

Abram war überrascht, als er hörte, dass sie noch nie das Meer gesehen habe. Sie hatten sich bisher nicht viel über die Zukunft austauschen können und Abram nahm sich vor sie nach ihrer Dusche nach ihrer Welt und ihrem Leben zu fragen. Sie schien doch sehr anders zu sein als das Leben jetzt, wie er es kannte. Das einzige, was Bestand hatte, war die Ahnungslosigkeit der Menschen was die übernatürliche Seite der Welt anging.
"Dein Traum könnte schneller in Erfüllung gehen als gedacht.", sagte er, ein kleines Grinsen auf den Lippen. "San Francisco liegt am Pazifik. Wir können morgen an den Strand gehen - du wirst überwältigt sein."
Wasser war sein Element und somit war das Meer immer ein Teil von Abram gewesen. Er wurde geboren am Meer, die Wellen waren in den ersten Minuten seiner Geburt schon gegen seinen Körper geprallt und hatte ihn gefangen genommen. Wo auch immer er war oder was auch immer er machte - das Meer rauschte stets in seinen Adern, seine Magie war immer verbunden mit dem Wasser.
"Du und ich ... wir scheinen gar nicht so verschieden zu sein.", sagte er leise. Schließlich hatte er auch kaum eine Erinnerung an seine Mutter und wann immer er von ihr träumte, so spürte er sie und vernahm ihren Duft, konnte jedoch nie ihr Gesicht sehen. Und bis er verwandelt wurde war er auch erst nur der "kleine Straßenjunge" und dann der "Freak" gewesen. Aber das erzählte er ihr nicht, stattdessen lächelte er wissend und drehte sich wieder zu dem Feuer.
"Nun, sagen wir es so: Es passiert nicht jeden Tag, dass eine hübsche Frau sich in deinem Motelzimmer aus der Luft materialisiert und dich mit einem Brieföffner bedroht." Amüsiert grinste er leicht, als er sich an den besagten Tag erinnerte. Laila war wie ein Wirbelwind in sein Leben geschlittert und hatte alles um sich herum in ein Chaos gezogen, auch wenn sie nichts für besagtes Chaos konnte.
Nachdenklich sah er ihr hinterher, als sie die Treppen nach oben lief und strich sich müde über das Gesicht, nachdem sie oben verschwunden war. Er lief zu der angrenzenden Küche, die eher zur Bar umfuntioniert worden war, und öffnete den versteckten Kühlschrank unter der Theke. So wie er bereits gedacht hatte waren die Blutreserven alle leer. Normalerweise würden Dec oder er schon im Vorfeld planen, organisieren und alles herrichten lassen, bevor sie verreisten. Doch da er dieses Mal wortwörtlich nach San Francisco gerissen wurde hatte er dementsprechend keine Möglichkeit gehabt jemanden zu beauftragen.
Er schnappte sich sein Handy und rief December an, der nach einigen Klingeln direkt abnahm. Er erklärte ihm, was passiert war und December war erst außer sich vor Wut - Abram hätte schließlich was passieren können! - und anschließend versicherte er ihm, dass er so schnell wie möglich in San Francisco landen würde und Abram alle notwendigen Dokumente und Ausweise mitbringen würde und legte dann auf.
Abram schloss die Augen und nahm sich vor sich bei December morgen ordentlich zu bedanken - vielleicht würde er sich sogar überreden lassen in einen dieser schrecklichen Clubs zu gehen, die December liebte und in denen massenweise Blutbeutel herumliefen.

Abram öffnete die Tür, nachdem jemand leise angeklopft hatte, und nahm das Essen von dem Mitarbeiter entgegen. Er bezahlte für das Essen und gab dem übermüdet aussehenden Mann auch reichlich Trinkgeld, ehe er die Tür mit seinem Fuß schloss und ins Wohnzimmer ging. Dort legte er das Essen auf dem Wohnzimmertisch vor dem Kamin ab und schnipste mit seinen Fingern - Besteck schoss aus der Küche und landete ordentlich auf dem Tisch neben dem Essen. In diesem Moment sah er Laila nach unten kommen. Die Klamotten waren wie bereits gedacht viel zu groß für sie, jedoch schien das sie in diesem Moment nicht wirklich zu stören. Überrascht sah er ihr zu, wie sie sich elegant um ihre eigene Achse drehte.
"Sie sind dir eindeutig zu groß.", sagte er. "Aber es sieht besser aus als der Stofffetzen, den du davor anhattest." Er grinste leicht und deutete auf das Essen. "Bedien dich, es ist noch warm." Er selber musste sich überlegen, wie er wohl heute Nacht noch an Blut kommen würde. December hatte bestimmt seine Kontakte hier und vielleicht würde er ihm gleich nochmal eine Nachricht schicken.
"Ich wusste gar nicht, dass du tanzen kannst.", meinte er. "Wer hat es dir beigebracht?"



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#7

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 11.03.2018 00:15
von Laila Rose Sanchez•resistance• | 37 Beiträge | 37 Punkte

"Ich weiß, ich hab es in meiner Vision gesehen, das Meer, die Rote Brücke die darüber führt, die Wellen wie sie gegen die Felsen schlagen. Kreischende Möwen, der Wind der immer etwas bläst. Aber es ist das eine es in einer Vision zu sehen, und was anderes das Wasser fühlen wie es sich um den Körper schlängelt." Sie wusste nicht ob es das Meer in der Zukunft noch gab, denn es spielte sich alles oben in der Luft ab. Auch Natur war da nicht mehr wirklich zu finden. Und meistens wirkte es so als läge ein grauer Schleier über der ganzen Stadt der alles bedeckte und in triste Farben tauchte. "Wir gehen an den Strand? Ich kann es kaum erwarten." Sagte sie mit leuchtenden Augen und strahlte für einen Moment vor Freude. Seine Worte ließen sie einen Moment nachdenken und eine kleine Falte bildete sich dabei auf ihrer Stirn. "Das kann schon sein. Es steckt eben mehr hinter uns als die Fassade im ersten Moment durchscheinen lässt." Bei seinem nächsten Satz stieß ein helles Lachen aus ihrer Kehle und auch sie musste an die Situation denken, kopfschüttelnd sah sie wieder zu ihm. "Es passiert auch nicht oft das man einfach so in dem Zimmer eines Mannes landet der einem androht seine Zähne in den Hals zu rammen. Sei froh das ich den Brieföffner nicht benutzt habe.." Gab sie spaßeshalber an ihn zurück. Das war wirklich ein verrückter Moment gewesen, und es kam ihr mittlerweile vor wie eine Ewigkeit, doch eigentlich war es gerade mal knapp über 1 Woche her, und sie war mit ihm mit gegangen als würde sie ihn kennen.
Danach war sie dann im Bad verschwunden und war eine ganze Weile weg gewesen. Was vermutlich nicht einmal verwunderlich gewesen war nach der Strapaze der vergangen Nacht. Dank seines Mantels und dem Zauber den er gewirkt hatte hatte sie vielleicht Glück und würde nicht krank werden.

Als sie im Wohnzimmer angekommen war roch sie auch schon sofort das das Essen angekommen war, dann hatte sie vermutlich wirklich länger gebraucht als angenommen. Er wirkte überrascht das sie die Piroutte so gut beherrschte, und vermutlich traute er es ihr einfach nicht zu das sie wirklich tanzen konnte. Es gab wohl einiges das er nicht über sie wusste, genau wie sie vermutlich über ihn. "Ja sie sind etwas zu groß, aber sehr bequem. Dir hat das Kleid wohl nicht gefallen, was? Es war nicht meins. Ich bin wie du weißt ohne irgendwas hier aufgetaucht. Es gehört der jungen Frau bei der ich gewohnt habe." Sie musste die Tage unbedingt bei Sia vorbei gehen und nach ihr sehen, wie es ihr geht. Schließlich war sie einfach aus dem Park abgehauen ohne sich zu verabschieden. Sie hatte in dem Moment nur noch weg von diesem Ort gewollt und hinein ins Warme. Sie setzte sich an den Tisch im Schneidersitz auf den Stuhl, spürte die Wärme die von dem Kamin ausging und sah ihn dann wieder an.
"Du weißt sicher einiges nicht über mich Abram." Meinte sie zu ihm während sie sich durch die Haare strich. "Nun ja, in der Zukunft ist es so das Waisenkinder wie ich eines war eben dem Staat gehören, und da sie uns später eben verkaufen wollen bringen sie uns eben auch die eine oder andere Sache bei. Natürlich nur für ihren nutzen. In meinem Fall war es eben Ballett gewesen. Ich war ein Wirbelwind, und ich war ein Rebell, hab dafür öfter Schläge bekommen als ich es zählen könnte. Aber wenn die Musik an war, und ich tanzen konnte, dann war ich friedlich und irgendwie.. frei wenn ich die Augen schloss." sage sie nachdenklich, klopfte leicht mit dem Finger auf dem Tisch herum und sah ihn dann an. "Nun ja, dir ist sicher klar was diese Ausbildung bringen sollte. Mit 15 bin ich dann abgehauen und hab mich durchgeschlagen, und um nicht zu verhungern hab ich eben manchmal getanzt." Es war ihr sichtlich peinlich das sie das getan hatte, aber zumindest hatte sie sich nie ausgezogen dafür, dafür war sie immer zu stolz gewesen.
Einen Blick auf das Essen geworfen sah sie zu ihm, legte den Kopf leicht schief. "Was ist mit dir? Brauchst du Nahrung?" Sie wusste ja was seine Nahrung war. Langsam fing sie an zu essen, war dabei aber recht nachdenklich, legte die Gabel kurz wieder ab und sah wieder zu ihm. "Wie kommt es das du ein Vampir bist aber auch Magie wirken kannst?" Diese Frage brannte ihr auf der Zunge seid sie im Park gesehen hatte wie er Magie gewirkt hatte. Sie war davon fasziniert gewesen und hatte das ganze genau beobachtet.

@Abram Bakhtiar



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#8

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 11.03.2018 02:31
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

Während Laila sich an den Tisch setzte und mit dem Essen anfing stand Abram an der riesigen Glasfront und sah wieder nach draußen. Er dachte an die Aufregung und die Freude, die sich über Lailas Gesicht gezogen hatte, nachdem er ihr vorgeschlagen hatte, dass sie morgen zum Strand gehen könnten. Es war wirklich überraschend solche menschlichen Reaktionen zu sehen - manchmal hatte er das Gefühl, dass er selbst keinen Funken Menschlichkeit mehr in sich trug und dementsprechend leer fühlte er sich auch. Daher war es für ihn mehr als nur ungewohnt solch offen dargelegte und ehrliche Emotion zu sehen.
Natürlich war da December, den alles zu freuen und amüsieren zu schien, aber Abram hatte bisweilen immer das Gefühl gehabt, das hinter diesen menschlichen Reaktionen immer eine gewisse Kalkulation, immer ein düsterer Unterton mitschwang.
Bei Laila war es da ganz anders und diese Tatsache stimmte Abram nachdenklich. "Der jungen Frau?", wiederholte Abram. "Meinst du ... die blonde Frau?" Er versuchte nicht nochmal an die Blondine aus dem Park zu denken - sie erinnerte ihn viel zu sehr an die Schatten seiner Vergangenheit.
Aber diese schienen ihn heute sowieso nicht in Ruhe lassen zu wollen, denn die Geschichte, die Laila ihm erzählte, erinnerte ihn mit einem faden Geschmack im Mund an die Geschichte seiner Schwester.
An Ishtar, die auch keine andere Möglichkeit gehabt hatte, als für fremde Männer zu tanzen und sich anfassen zu lassen. Ishtar, die weniger "Glück" - sofern man es überhaupt so nennen konnte - als Laila gehabt hatte und deren Körper tatsächlich über mehrere Jahre hinweg von Männern nach ihrem Belieben ausgenutzt wurde.
"Manchmal frage ich mich, ob wir tatsächlich die Monster auf dieser Welt sind und ob es nicht die Menschen sind, die diese Bezeichnung verdienen.", sagte er bitter. Gegenüber der Menschheit hegte er eigentlich schon seit seinem dreizehnten Lebensjahr einen Groll, der sich in den letzten Jahrhunderten nur intensiviert hatte. Und zu sehen, dass die Menschen auch in weiter Zukunft genauso niederwertiger Abschaum waren, wie sie es heute waren, bestätigten Abram nur nochmal in seiner Abneigung. Ihm war momentan noch nicht bewusst, dass dieser Hass ihn irgendwann in die Arme des Höllenherrschers treiben würden, aber momentan blieb er von seinem künftigen Schicksal noch unberührt. "Es tut mir wirklich Leid, was du das alles alleine durchstehen musstest.", sagte er und meinte es auch. Keine Frau sollte je in ihrem Leben gezwungen sein sich oder ihren Körper derart verkaufen zu müssen. Allein die Vorstellung brachte das Blut in Abram zum kochen und er versuchte sich zu beruhigen, indem er tief einatmete.
"Ich werde ... später ausgehen, um zu essen.", antwortete er nur auf ihre Frage nach seiner Nahrung. Er wollte ihr nicht wirklich detailiert erzählen, dass er irgendwo in einen der zwielichtigen Clubs, die December besaß, einen laufenden Blutbeutel würde finden müssen um seinen Hunger zu stillen.
"Ich war vor meiner Verwandlung zu einem Vampir ein Siphoner. Das heißt, dass ich die Magie in den übernatürlichen Wesen um mich herum durch Körperkontakt aufsaugen und als meine eigene Magie verwerten konnte, so wie Josie zum Beispiel. Nach meiner Verwandlung wurde ich dann selber zu einer Magiequelle und kann daher unbegrenzt Magie anzapfen und kontrollieren. Man nennt Wesen wie mich daher "Häretiker", wobei ich bisher nicht vielen meiner Art begegnet bin und die Tatsache, dass ich einer bin, gerne verberge.", gab er zu.



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#9

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 11.03.2018 14:29
von Laila Rose Sanchez•resistance• | 37 Beiträge | 37 Punkte

Laila sah zu ihm während er vor der großen Glasfront stand, und es wirkte ähnlich wie das Gemälde seiner Schwester. Man konnte eigentlich nur seine Rückansicht sehen, und dennoch wusste man sofort das er schön war, das er was gewisses ausstrahlte. Es war fast so als wäre er ein Stück wie Nacht, mystisch, ruhig aber doch aussagekräftig, gefährlich, aber doch auch beruhigend, schön in ihrer dunklen Eleganz. Sie wusste das sie vielleicht hätte Angst haben sollen, aber sie hatte keinen Grund dazu, im Gegenteil, sie fühlte sich sicher und wohl, auch wenn sie nicht wusste woher das Gefühl kam. In ihrer Zeit hatte sie das Gefühl sehr lange nicht mehr, sie war immer auf der Fluch gewesen und es saß immer der Gedanke im Hinterkopf das sie gefasst wurde und das man sie dann töten würde. Seine Worte brachten sie aus ihren Gedanken und sie sah ihn an. "Ja genau, sie hat mich aufgenommen als ich nicht wusste wo ich hin sollte, hat mir quasi ein Zuhause gegeben. Ich sollte auch irgendwann im Laufe des Tages bei ihr vorbei gehen. Sie muss wissen das es mir gut geht und ich muss wissen das es ihr gut geht." Sie hatte ja keine Ahnung was es für ihn alles verändern würde wenn sie nur den Namen der besagten blonden Frau erwähnen würde, was es für ihn bedeuten würde wenn er wüsste das sie lebt. Sie dachte wieder kurz über ihre "Heimat" nach aus der sie geflohen war, und irgendwie fühlte sie sich hier heimischer als in ihrer Zeit. Sie wusste aber nicht wann es vorbei sein würde, jeden Moment konnte es so weit sein das sie einfach wieder verschwand, und wohin das dann wäre, war ungewiss. "Weißt du, genau das meinte ich heute Nacht in dem Park. Für mich, bist du kein Monster Abram. Egal Was  Du bist. Ich hab durch Menschen so viel mehr Leid erlebt. Für mich bist du ein bemerkenswerter Mann der eine Fremde einfach mit zu sich nimmt. Du hast mich immer gut behandelt. Selbst für mich sind die meisten Menschen Monster. Aus diesem Grund hatte ich auch beschlossen in diese Welt keine Kinder zusetzen.." Sie meinte jedes ihrer Worte ernst die sie sagte, nahm dann ihre Gabel und pickte wieder in ihr Essen hinein und aß ein Stück davon. "Diese Kette hier, sie ist das einzige das angeblich von meinen Eltern ist." Während sie sprach fasste sie sich an ihre Kette und sah aber weiter zu ihm, strich leicht darüber. "Ich hab sie zu meinem 15 Geburtstag bekommen, mit einem Brief in einer kleinen Schachtel. Darauf stand ich soll sie nie ablegen, sie wird mich schützen. Seit dem Trage ich sie und lege sie nie ab. Es stand leider nur daran was für eine Herkunft ich habe, und die Namen meiner leiblichen Eltern, aber sonst nichts." Sie wusste nicht warum sie es ihm gerade erzählte, darüber hatte sie bisher noch mit niemanden gesprochen, aber vielleicht hatte sich die Chance einfach noch nicht wirklich ergeben.
"Danke" Sagte sie ruhig und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.Sie hörte seinen Worten zu und überlegte einen Moment, sie hätte ihm auch gerne geholfen, atmete tief durch und wusste auch nicht woher folgendes kam. "Wie viel.. brauchst du?"
Durch ihre Wirren Locken gestrichen sah sie dann wieder zu ihm und hörte ihm gespannt zu, fand es äußerst faszinierend was er zu erzählen hatte und lehnte sich etwas nach vorne.
"Das ist, Faszinierend. Ich wusste nicht das es so etwas gibt. Es ist eine Gabe, ein Geschenk. Nun verstehe ich es auch. Du kannst praktisch die Magie selbst von dir abziehen. Aber eigentlich wusste ich genau genommen gar nichts von dieser Welt. Ich dachte ja auch ich wäre ein normaler Mensch, aber scheinbar liegt in meinem Blut auch etwas magisches." Sagte sie mit ruhiger Stimme. "Keine Sorge, von mir wird keiner erfahren was du bist." Sie lehnte sich wieder etwas zurück und blickte zu der großen Glasfront die vor ihr lag, schaute in die Nacht hinaus die sie so liebte.
"Deine Sprache, in der du Magie wirkst, ich kann sie ein klein Wenig. Ich hab sie ein bisschen gelernt, um meinen Eltern näher zu sein." Sie dachte an die Zeit zurück in der sie nachts da gesessen war, mit dem Gerät das hier einem Smartphone ähnelte, und die Sprachen ihrer Wurzeln auf diversen Internetplattformen lernte, nur um ihnen näher zu sein, nur um sich ihnen irgendwie verbunden zu fühlen.

@Abram Bakhtiar



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#10

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 14.03.2018 22:35
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

Mit dem Rücken immer noch von Laila abgewandt und den Blick auf das endlose Meer aus Lichtern gerichtet hörte er Laila zu, wobei seine Gedanken wieder zu der Blondine aus dem Park schweiften. Er war es gewohnt in anderen Frauen Bruchteile von Ishtar oder Siobhan wieder zu erkennen. Es war nicht so, dass er in den letzten Jahrhunderten nicht das eine oder andere Mal einer Dame begegnet war, die ihn zur Salzsäule hatte erstarren lassen, weil die Ähnlichkeit schon überwältigend war.
"Verständlich. Es steht dir natürlich frei morgen deine ... Freundin aufzusuchen. Du hast wirklich sehr viel Glück, dass sie dich gefunden hat und dir eine Bleibe angeboten hat. Nicht jeder ist ... so freundlich." Wobei Abram die Motive der Blondine anzweifelte. Generell war er gegenüber der Gruppe um Venzislav eher skeptisch eingestellt und würde wohl seinen Abstand halten.
"Nur weil die Menschen Monster sind, heißt das nicht, dass ich keins bin, Laila.", sagte er. Sein Blick verhärtete sich und er wandte sich von der Glasfront ab, um sich gegenüber von Laila hinzusetzen. "Ich bin nicht zu jedem so freundlich. Gewiss nicht. Wie ich bereits erwähnt habe, du hast sehr viel Glück."
Normalerweise war Abram alles andere als ein hilfsbereiter Mensch - er war eher zurückgezogen und kümmerte sich nicht darum, was aus anderen Menschen wurde. Schließlich hatte er keinen Grund sich um jemand anderes zu kümmern außer um sich selbst - außer natürlich es ging um December. Aber da hörte es eigentlich auch auf, denn außer December hatte sich Abram in den letzten Jahrhunderten kaum für ein anderes Wesen interessiert. Wieso er genau so darauf aus war Laila in Sicherheit zu wissen und sich um sie zu kümmern wusste er nicht. Und es gefiel ihm auch überhaupt nicht.
"Deine Eltern haben dir ein sehr großes Geschenk hinterlassen, so wie es aussieht. Du trägst da eine sehr alte und mächtige Magie um deinen Hals, Laila. Solche Magie kommt nicht ohne einen gewissen Preis." Nachdenklich trommelte er mit den Fingern auf der Lehne der Couch während sein Blick zum Feuer wanderte. Er hatte sich in den letzten Tagen schon einige Gedanken über die sonderbare Kette der Zeitreisenden gemacht und hatte einige Theorien aufgestellt basierend auf den Zaubern, die er in den letzten Jahrhunderten entweder selber gewirkt oder durch andere miterlebt hatte. Aber die Theorien würde er vorerst für sich behalten, da er Laila nicht unnötig das Herz brechen wollte. Denn einer seiner Vermutungen hatte mit ihren Eltern zu tun und würde ihr wohl eher nicht gefallen.
Auf ihre Frage hin, wie viel Blut er bräuchte, schossen seine Augenbrauen in die Höhe. "Nun, ich bin überraschenderweise nicht vollkommen erschöpft.", sagte er, obwohl er immer noch ein Ziehen hinter seinen Schläfen spürte. "Und ich habe vor einigen Tagen noch getrunken. Aber ich sollte gleich dennoch nochmal ... raus gehen." Er wollte ihr jetzt nicht unbedingt erzählen, dass er in einen Club fahren würde, um einen "Blutbeutel", wie December sie nannte, aufzugabeln und seinen Durst zu löschen. Die Mädels in diesen Clubs wussten, worauf sie sich einließen. Für sie war es ein Adrenalinkick, von einem Vampir gebissen zu werden.
"Du bist in der Tat ... etwas anderes.", bestätigte er ihre Worte. "Du bist eine Zeitreisende und auch keine normale Zeitreisende, sondern du trägst noch etwas viel Größeres als das mit dir." Seine Augen wanderten wieder zu dem pulsierenden Herz ihrer Kette.
"Arabisch?", fragte er nach. "Es ist meine Muttersprache und auch die Sprache meiner Magie. Meine Wurzeln liegen in Bahrain, einem Inselstaat im persischen Golf. Unser Hexenzirkel reicht sehr weit zurück und die Magie, die wirken, ist anscheinend so alt wie das arabische Meer selbst. Aber das sind natürlich nur Geschichten, die den Kindern als Gute-Nacht-Geschichten erzählt werden. Deine Eltern .... waren sie Araber? Dein Name deutet jedenfalls daraufhin..." Sein Blick wanderte wieder zu der Glasfront, tief in die Nacht. "Laila, die Nacht ... die dunkle Schönheit."



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#11

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 14.03.2018 23:29
von Laila Rose Sanchez•resistance• | 37 Beiträge | 37 Punkte

Sie strich sich ihr Haar etwas mit ihren Fingerspitzen zurück und hier und da stand eine Strähne wirr zur Seite, so leicht nass war ihr Haar besonders Wild. Sie stellte sich oft vor wie sie das dunkle Haar und die dunklen Augen von ihrer Mutter hatte. Und ihre getönte Haut von ihrem Vater. Wie sie darauf kam wusste sie nicht genau, aber sie machte sich eben so ihre Gedanken. Sie Hörte ja aus seiner Stimme heraus wie er das Wort Freundin sagte, oder viel mehr wie er die Pause davor machte. Wie hätte er es auch verstehen sollen? Aber im Grunde war es wirklich ziemlich nett von ihm das er sich irgendwie um sie sorgte. "Ich möchte auf jeden Fall zuerst mit dir ans Meer, ich möchte meine Schuhe ausziehen und will spüren wie mich die Wellen kitzeln.." Ihre dunkelbraunen Augen funkelten leicht bei ihren Worten und man konnte ihr die Freude daran ansehen.
"Abram, du kannst dich auch für ein Monster halten, aber so lange du mir nicht wirklich was tust, bist du für mich keins. Ganz einfach. Wäre es dir lieber ich hätte Angst vor dir und würde gehen?" Sie beobachtete ihn dabei wie er sich zu ihr drehte und sich gegenüber ihr hinsetzte. Ein Blick in seine Augen geworfen ließen sie fast versinken, so blau waren sie. Sie schüttelte etwas ihren Kopf und zwang sich nicht ganz so zu starren wie es vermutlich für ihn rüber kam. "Dann hab ich eben Glück gehabt da du zu dem kleinen Verrückten Mädchen nett bist. Vielleicht das erste mal so wirklich in meinem Leben." Sie legte die Gabel auf ihren Teller und sah ihn wieder an. "Ich bin normal auch nicht sehr oft unter Menschen, ich war eigentlich wie gesagt immer alleine. Und hinter jedem Gesicht steckte eine potentielle Gefahr. Und wenn ich auf jemanden traf, war ich oft das 'komische' Mädchen, weil ich eben Abstand hielt. Hier bin ich auf andere angewiesen..aber das ich freiwillig irgendwo unter Menschen war." sagte sie während sie das Wort komisch mit ihren Fingern in Anführungszeichen setzte. Warum sie hier war, und warum sie keine Angst hatte, wusste sie nicht genau, aber sie war gerade gerne und natürlich freiwillig hier. Als er über ihre Kette sprach umfasste sie den Anhänger mit ihrer schmalen Hand und schloss ihn daran ein, wurde sofort hellhörig. "Was weißt du über solch eine Magie und was meinst du mit hohem Preis? Es hieß sie würde mich beschützen, aber was genau ist damit gemeint?" Für sie war die Kette so wertvoll nicht wegen dem riesigen Rubin der echt und sicherlich ein Vermögen wert war, auch nicht wegen dem erheblichen Teil an Weißgold, nein, für sie hatte die Kette einen ganz anderen Wert, ein Wert der mit keinem Geld der Welt zu bezahlen wäre - es hieße die Kette war von ihren Eltern. Ihre Hand wieder sinken gelassen lehnte sie sich etwas zurück, folgte seinem Blick kurz ins Feuer und stand dann auf, lief zu der Fensterfront und sah hinaus in die Dunkelheit die von der Stadt erleuchtet wurde. "Nun, ich könnte dir ein bisschen was von mir geben, ich meine nur wenn du das möchtest. Ich kann dir etwas in ein Glas tun oder so. Nur wenn du willst. Ich weiß ja nicht wie mein Blut schmeckt mit dem ganzen Zeitreise Zeug." Plapperte sie darauf los, vermutlich um ihre leichte Nervosität zu verstecken. Sie wusste auch nicht wieso sie es ihm anbot, aber sie meinte es ernst, und sie wollte ihm helfen. Mit leicht geröteten Wangen drehte sie sich wieder zu ihm um, steuerte ihren Platz an und ließ sich wieder auf ihm nieder. "Eine Zeitreisende.." wiederholte sie seine Worte nachdenklich und wickelte sich eine ihrer Locken um den Finger herum und ließ sie wieder weg hüpfen. Den Blick wieder zu ihm gewand ließ sie ihre Hand sinken. "Diese Visionen sind verrückt, und sie werden immer verrückter. Die letzte sitzt mir immer noch etwas im Nacken. Sie war so unglaublich real."
Sie hörte seinen Worten zu und nickte ganz leicht um ihren Worten Ausdruck zu verleihen. "Deine Muttersprache? Das klingt wirklich interessant. Es sind schöne Geschichten finde ich, und auch spannend. Dann sind wir uns vermutlich von unserer Herkunft ähnlich. In dem Brief stand das meine Mutter Araberin war und mein Vater Mexikaner. Ich habe beide Sprache etwas gelernt." Sie hörte ihm weite zu und nickte wieder ganz leicht, verzog ihr Gesicht schmerzlich bei den ganzen Gedanken an ihre Eltern. "Stimmt, meine Namen deuten wohl auf meine Herkunft hin. Laila habe ich wohl bekommen wegen der Herkunft meiner Mutter, und Rose wegen dem meines Vaters. Und ich vermute der Nachnamen Sanchez ist von meinem Mexikanischen Vater." Sie musste leicht lächeln und blickte hinaus in die Dunkelheit. "Genau, die Nacht. Ich liebe die Nacht. Ihre dunkle Eleganz."


@Abram Bakhtiar



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#12

RE: Wohnzimmer

in Abram's Penthouse 18.03.2018 20:58
von Abram Bakhtiar•hell's army• | 41 Beiträge | 41 Punkte

Abram machte sich eine mentale Notiz, dass er Laila morgen an den Strand führen würde. Die Vorstellung daran, wie ihr Gesicht sich wohl erhellen würde, wenn sie das Meer sehen würde, hinterließ ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. Zu dieser Jahreszeit war es sogar in San Francisco zu kalt zum Baden, aber vielleicht konnten sie eine kleine Bootstour machen?
"Du kannst dir nicht vorstellen, wie vielen Menschen etwas Angst schon das Leben gerettet hat.", meinte er mit einem kleinen Lächeln. "Ich bin auch nicht sehr oft unter Menschen. Ich bevorzuge es ... in Ruhe gelassen zu werden.", umschrieb er es. Er hatte schon befürchtet, dass sie mehr über die Magie wissen wollen würde. Aber er war zu erschöpft, um dieses Gespräch mit ihr zu führen. Außerdem musste er sich überlegen, wie er es wohl verpacken könnte, ohne ihr das Herz zu brechen.
Und die Tatsache, dass er alleine über sowas nachdachte, war schon kein gutes Zeichen. Abram kümmerte sich nicht um die Gefühle von anderen Personen - nicht wirklich. Wieso also sollte ihn der Gedanke, Laila mit seiner Theorie traurig zu machen, so sehr kümmern? Er schüttelte leicht den Kopf, als würde er den Gedanken verdrängen wollen. "Ich werde dir von der Magie erzählen, die du um den Hals trägst. Aber nicht heute.", sagte er daher bestimmt. "Nun ist nur wichtig, dass du weißt, dass sie dich in der Tat beschützt und du sie niemals ablegen oder verlieren darfst."
Sie musste ihm wohl angesehen habe, wie erschöpft er war - wie hungrig  er war, denn ansonsten hätte sie wohl nicht angeboten, ihm etwas von ihrem eigenen Blut zu geben. Seine Hand umschloss mit Druck den Armlehne der Couch, auf der er saß. Es wäre so einfach, ihr das nasse Haar vom Nacken zu streichen und seine Reißzähne in ihren Hals zu versenken, jetzt wo sie ihm praktisch die Erlaubnis gegeben hatte.
Aber er wollte nicht - er wollte nicht, dass sie sah, dass er tatsächlich ein Monster war. Wollte nicht, dass sie morgen früh mit einem wunden Hals und zwei passenden Beißabdrücken aufwachen würde und einige Tage lang das Ziehen immer noch spüren würde.
"Das ist wirklich ... nett gemeint von dir. Aber ich trinke nicht von Leuten, die ich kenne.", hörte er sich sagen, seine Gedanken immer noch bei der Vorstellung, von Laila zu trinken. Das war nicht gut - so gar nicht gut.
Daher stand er auf und nahm sich seine Jacke. Zum Glück war er noch in seinem Anzug, denn anders wäre er wohl nicht in einen von Decembers Clubs reingekommen - auch wenn er wohl die Person war, die December am Nahsten stand. "Ich sollte jetzt ... gehen.", sagte er. "Ich werde aber in einigen Stunden wieder zurück sein. Das Gästezimmer ist oben, zweite Tür rechts. Du solltest dich ausruhen, es war auch ein sehr turbulenter Tag für dich. Fühl dich wie zuhause."
Er stand nun vor ihr und sah auf ihre zierliche Gestalt hinab, ein undeutbarer Ausdruck in seinem düsteren Gesicht. Er strich ihr eine nasse Strähne hinter das Ohr - eine Berührung, die so sanft war, dass er sich für eine Sekunde nicht mal sicher war, ob er sie wirklich angefasst hatte. Dann drehte er sich um und war verschwunden - tief in die kühle Nacht, auf der Suche nach einem klaren Kopf und einem warmen Körper.

=> Abram out.  



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